UDT Bausteine
Mit den SPS-Softwaretools, die sich den Programmiersprachen vom PC-System angeglichen haben, ist es möglich die Operanden absolut oder symbolisch anzugeben. Durch geschicktes Umschalten des Operandenvorgangs können die Vorteile der beiden Operandenbezeichnungen genutzt werden.
Absolute Operanden
Wurde im Softwaretool die Einstellung auf Absolute Zuweisung eingestellt, werden Adressverschiebungen der Eingänge, Ausgänge, Merker oder besonders im DB nicht berücksichtigt, wodurch die Adressen nicht mehr auf die Symbole passen.
Symbolische Operanden
Der Vorteil bei der Programmierung mit der symbolischen Operandenangabe ist es, dass diese bei Adressänderungen der Ausführung der Bausteinkonsequenzprüfung, vom System angepasst wird, um anschließend über einen Bausteinvergleich mit AG-Inhalt die geänderten Bausteine zu übertragen.
Sollte allerdings der Symbolname geändert werden (z.B. bei Beseitigung von Tippfehlern, oder Optimierung der Bezeichnung) kann das System dieses nicht ausgleichen, und muss vom Programmierer von Hand nachgeführt werden, wobei die entsprechenden Stellen angezeigt werden.
Wenn UDT’s im SPS-Programm vorhanden sind, werden diese in der Regel auch umfangreich verwendet. Die UDT’s können an vielen Stellen der Programmteile eingesetzt werden. Dies ist beim entfernen oder hinzufügen von neuen Variablen der symbolischen Operandenangabe sehr hilfreich, da das System diese Änderungen im SPS-Programm anpassen kann.
Die UDT’s sind anwenderdefinierte Datentyp-Vorlagen, die eine ähnliche Darstellung/Bedienung wie Datenbausteine haben. So können auch hier die elementaren Elemente (Bool, Byte, INT, DINT, REAL, usw.) und zusammengesetzten Typen (Strukturen, Datenfelder/Array’s) verwendet werden. Sogar die Verwendung von UDT’s in einen UDT’s ist möglich, wobei die Übersichtlichkeit darunter leidet.
Diese Vorlagen sind besonders nützlich, wenn der angelegte UDT an mehreren Stellen des SPS-Programm verwendet wird, wodurch sich bei Änderungen Fehler mit der Symbolischen Programmierung minimieren lassen.
Die erstellen UDT’s können in die FC, FB, OB oder DB-Bausteine integriert werden, in dem diese unter der Variablendeklaration angegeben werden, oder als Datentyp in den Datenbaustein eingesetzt werden.

