SPS
Was bedeutet " S P S " ?
Es ist die Abkürzung für: Speicherprogrammierbare Steuerung
Die Abkürzung SPS im Englischen ist PLC, und steht für Programmable Logic Controller.
In Laufe der industriellen Entwicklung wurden die Anforderungen an die Steuerungstechnik immer höher, an die Geschwindigkeiten, Anlagenverfügbarkeiten, sowie den immer stärkeren Kostendruck. Im Laufe der Rechner/Computer- Entwicklungen wurde ein Konzept entwickelt, welches mit den Ansprüchen an dem rauhen Produktionsbetrieb gerecht wird, das bei Systemfehlern / Programmierfehlern im SPS-System die Anlage unkontrolliert weiter laufen lässt.
Kennzeichnend für den Erfolg des SPS-Konzepts waren die Standardisierung der Steuerungsaufgabe und die hohe Flexibilität, die der SPS zum Siegeszug verholfen haben.
Heute werden die SPS-Steuerungen bereits in kleinst Anlagen/Maschinen eingesetzt, die nur wenige Signale zu verarbeiten haben (3..4 DI-Signale, 1 DO-Signal). Dazu bieten z.B. die Hersteller Siemens, Möller oder VIPA kostengünstige Produkte an. Die Ausdehnung komplexer Industrieanlagen die mit den SPS-Geräten umgesetzt werden, können über mehre tausende Digitalsignale, sowie zahlreiche Analogwerte und über Bussystem angebundene Baugruppen umfassen.
Schon bei kleineren/mittleren Anlagen werden für verschiedene Anlagenbereiche eigene SPS-Steuerungen verwendet, die über entsprechende Schnittstellen (Digital/Analog oder Bussystem) Signale/Daten austauschen.
An den Baugruppen der SPS werden Geber (Sensoren) und die Stellglieder (Aktoren) angeschlossen, die dann vom Anwenderprogramm entsprechend verarbeitet werden, um die Anlagen zu steuern bzw. Regelungen auszuführen. Außerdem sollen Signale/Daten für ein BDE-System oder einen Leitstand zur Verfügung zu gestellt werden.
Im Jahre 1973 wurden auf der Hannovermesse zum ersten mal SPS-Steuerungen vorgestellt.
